Herz und Sport

Kardio-MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie)

Nichtinvasive Koronarangiographie mit dem Kardio-MRT

Bei manchen Patienten, deren Herz echokardiographisch nicht ausreichend dargestellt werden kann, ist die Kardio-MRT das ergänzende Verfahren der Wahl. Hiermit kann die Pumpfunktion des rechten Herzens und des linken Herzens gut beurteilt werden. Der Blick ist wie vom Fuß auf nach oben blickend anzusehen. Auf dem Bild sieht man als breite schwarze Linie die Herzscheidewand von links unten nach rechts oben, verlaufend, hin zur linken Brustwand. Oberhalb im Bild ist das rechte Herz, untern das linke Herz erkennbar. Die Vorhöfe sind jeweils links unterhalb der Hauptkammern. Dazwischen, im Film besonders schön zu sehen, das Spiel der Herzklappen. (Bild größer) Magnetresonanz-Tomographie

MRT Film QuickTime (200 kB) AVI (115 kB)

Auch Erkrankungen wie Herzklappenfehler, des Herzbeutels oder Entzündungenkönnen mit der Kardio-MRT gut diagnostiziert werden. Das kreisförmige Gebilde, das im Bild etwas außerhalb der Mitte nach links oben verschoben liegt, ist die Brustschlagader. Der dunkle Streifen, der von dort nach rechts zieht, ist der energiereiche Rückfluß durch die undichte Herzklappe zurück in die linke Hauptkammer.

(Bild größer )Aortenklappeninsuffizienz in der Magnetresonanz-Tomographie

Das ist im Film sehr gut zu erkennen

QuickTime (123 kB) AVI (115 kB)

Der Einsatz von der Kardio-MR zur Darstellung der Koronararterien oder auch der Plaquedarstellung ist jedoch noch in Entwicklung und nicht ausreichend präzise.

Siehe auch: Linksherzkatheter l  Rechtsherzkatheter

Anamnese l  Blutdruck l  EKG-Verfahren l  Echokardiographie l  Röntgen l  Herzkatheter Verfahren
© 2007 Praxis PD Dr.K.S.Herrmann,Kardiologe,Stuttgart 24.08.2006
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