Herz und Sport

Medikamente zur Behandlung der Herzinsuffizienz

  • ACE-Hemmer und AT1-Blocker: Diese Medikamente, die zur Behandlung der Herzschwäche und des Bluthochdrucks verordnet werden, bewirken eine Senkung des Gefäßwiderstandes des Blutangebotes in den Herzkammern. Damit wird die Herzarbeit erleichtert.
  • Diuretika: Diuretika sind Entwässerungsmittel, die vor allem dann eingesetzt werden, wenn es zu wassersüchtigen Beinschwellungen oder Lungenstauung gekommen ist. Durch eine vermehrte Ausscheidung von Wasser wird die Herzarbeit erleichtert. Diese Medikamente werden auch zur Blutdrucksenkung verwendet.
  • ß-Blocker waren früher bei Herzinsuffizienz verboten. Heute sind sie ein Grundpfeiler der Therapie und verbessern so wie die oben genannten Lebensqualität und Lebenserwartung.
  • Spironolacton ist ein Medikament, das schon in geringen Dosen (25mg/Tag) Lebensqualität und Lebenserwartung bei Herzinsuffizienz verbessert.
  • Digitalispräparate: Digitalis, schon als Tee der Fingerhutpflanze bekannt, kräftigt den Herzmuskel selbst. Die Einhaltung der verordneten Dosis ist besonders wichtig. Schon seit dem Mittelalter gebräuchlich, verbessert es Lebensqualität, vermindert Krankenhauseinweisungen, verlängert aber nicht die Lebenserwartung.
Sport individuell dosiert durchgeführt, verbessert deutlich Lebensqualität und Erwartung. Voraussetzzung ist die präzise individuelle Belastbarkeit, sonst schadet man sich (kardiologische Testung mit Laktattest, besser noch Ergospirometrie,

© 2007 Praxis PD Dr.K.S.Herrmann,Kardiologe,Stuttgart 24.08.2006
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