Das Herz eines Menschen ist ungefähr so groß wie dessen Faust. So wie der Körper wächst, wächst das Herz im gleichen Maße. Im Mutterleib jedoch gilt diese Faustregel nicht. Zu dieser Zeit ist das Herz zunächst ungefähr neunmal größer als später.
Zu Beginn seiner Entwicklung ist das Herz noch ein Rohr. Es wächst sehr schnell, braucht mehr Raum, es biegt sich und verknotet sich nach hinten.
In der nächsten Phase sind die zwei Vorhöfe teilweise schon getrennt, aber es existiert nur eine große gemeinsame Herzhauptkammer. Schließlich trennen sich die Ventrikel vollständig und das Herz ist so wie wir es kennen.
Während der frühkindlichen Entwicklungszeit nimmt das Herz verschiedene Erscheinungsformen an. Diese sehen anderen tierischen Herzen ähnlich: Während der Phase 1, in der es wie eine Röhre ist, ist es einen Fischherzen ähnlich. In der zweiten Phase mit den beiden Kammern ähnelt es einem Froschherz. In der 3. Phase ist es dem einer Schnecke oder Schildkröte ähnlich. Das letztendlich aus vier Kammern bestehende Herz macht dann das menschliche Herz aus.