Im technologischen Zeitalter wurde das Leben leichter und viele Menschen werden älter. Sie erreichen dadurch ein Alter, in dem sich Herzerkrankungen ausbilden können. Vor der industriellen Revolution haben die meisten Menschen ihren Lebensunterhalt durch körperliche Arbeit verdient. Laufen war die übliche Art der Fortbewegung. Die Wäsche wurde geschrubbt und mit der Hand gewunden. Stufen wurden erklommen, Teppiche wurden ausgeklopft und die Butter wurde von Hand gestampft.
Mit der Verfügbarkeit von Automation wurde das Leben weniger anstrengend. Die meiste körperliche Arbeit wurde durch Maschinen ganz oder teilweise übernommen. Autos, Waschmaschinen und Fahrstühle erleichtern das Leben. Mit diesen veränderten Lebensstil änderte sich auch die Ernährung. Maschinen wurden gebaut um die Milch zu homogenisieren, Käse und Butter herzustellen, Eiskrem zu machen. Zuvor waren solche fettreichen Nahrungsmitteln mit der Hand hergestellt worden und wenig verfügbar. Tiefgekühlte Nahrung, Kartoffelchips, Hamburger und Pommes Frites wurden fester Bestandteil mancher Ernährung.
Die Kombination aus sitzendem Lebensstil und einer fettreichen Ernährung führten zu einem Anstieg der Gefäßverkalkung und Herzerkrankungen wurden immer häufiger. Sie nahmen zwischen 1940 und 1960 so schnell zu, daß die Weltgesundheitsorganisation es eine der gefährlichsten Epidemien nannte.