Event-Rekorder

eng.: Ereignis-Aufzeichner

Ganz selten auftretende, aber von dem Patienten bemerkte Rhythmusstörungen können mit dem Event-Rekorder erfaßt werden.

Es ist ein kleines Gerät (groß wie eine Streichholzschachtel) das mehrere Tage mitgeführt wird, zunächst nur in Bereitschaft. Wenn die Störung auftritt, kann der Patient durch Knopfdruck selbst ein EKG aufzeichnen und für die spätere Auswertung durch den Kardiologen abspeichern.

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Bei länger anhalten Rhythmusstörungen ist eine alternative Einsatzart möglich: Der Patient verwahrt das Gerät griffbereit. Tritt die Rhythmusstörung auf, legt er es auf den Brustkorb und löst die Aufzeichnung durch Tastendruck aus.

Es können so z.B. bis zu 10 Ereignisse gespeichert werden, die der Kardiologe dann zur Analyse ausdrucken kann.

Zweck der Untersuchung:

Event-Rekorder werden eingesetzt, wenn selten auftretende Rhythmusstörungen aufgedeckt werden sollen.

Mögliche Komplikationen:

keine