Medikamentöse Behandlung

Wenn nicht-medikamentöse Maßnahmen ausgeschöpft oder nicht ausreichend sind, ist oft die Behandlung mit Medikamenten angezeigt.

Natürlich nimmt niemand gern regelmäßig Tabletten ein. Schließlich erinnern sie einen ja auch täglich daran, daß man nicht gesund ist. Die Einstellung „Ich bin gegen Medikamente“ (Pillen, Tabletten, Kapseln) stellt sich jedoch oft als ein Hochmut der Gesunden heraus. Es ist ein Segen, wie wirksam und in aller Regel schonend und gut verträglich heute behandelt werden kann. Einige der modernen Hochdruckmedikamente sind heute z. B. so nebenwirkungsarm wie ein Placebo!

Hier wünschte ich mir auch von einigen Journalisten mehr Sorgfalt und Verantwortungsgefühl. Mühsame Überzeugungsarbeit der Ärzte wird leider durch manchen leichtfertigen Satz zum Schaden der Patienten zunichte gemacht – aber das Geschäft mit der Angst scheint attraktiv zu sein.
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